Am Samstagmorgen, den 23. Juni 2001 versammelten sich insgesamt 7 Jungschützen und Jugendliche aus Eschenz, Wagenhausen und Rheinklingen mit ihren beiden Leitern zur Jungschützenreise ans Eidgenössische Schützenfest für Jugendliche in Liestal BL. Mit einem Kleinbus fuhren wir mit 2 Verpflegungszwischenhalten zur grossen Schiessanlage oberhalb von Liestal. Die Scheiben 56 und 57 waren für 2 Stunden für uns reserviert. Jeder hatte 3 Stiche zu absolvieren: je einer auf die 5er, 10er und 100er Wertung.
Astrid Umbricht und Marco Staub mit 3 Kranzresultaten
Besonders gut schossen Astrid Umbricht und Marco Staub. Sie erzielten auf allen 3 Wertungen das Kranzresultat. Ebenfalls ein Spezialkranzabzeichen für 2 und mehr Kranzresultate durfte Ronny Stöckli entgegennehmen. Er reüssierte in der 5er und 10er Wertung. Das einfache Kranzabzeichen erhielten Fabian Lange in der 5er und Daniel Sandmeier in der 100er Wertung. Nicht ganz gereicht hat es den beiden übrigen Jungen und ein Kranzabzeichen klar verfehlt hat der Leiter. Alle drei durften aber ebenfalls ein Erinnerungsabzeichen mit nach Hause nehmen.
Nach dem Schiessen folgte der zweite Teil der Reise. In Kaiseraugst wurde direkt neben dem Rhein das Zelt aufgebaut. Für das Nachtessen fanden wir uns einen ganz besonderen Platz. Im Amphitheater der alten Römerstadt Augusta Raurica grillierten wir unser Cognacsteak zu Salat und Teigwaren. Wohlverpflegt zog es uns zu später Stunde noch ins zum Zeltplatz gehörende Freibad. Geduscht und frisiert ging es dann in den Ausgang. Doch leider ist das in Kaiseraugst eine stiere Sache (Kommentar der Jugendlichen: schlimmer als in Eschenz), sodass nach langem Fussmarsch der Rest der Nacht auf dem Campingplatz verbracht wurde.
Das Morgenessen nahmen wir auf dem Campingplatz (die ersten zog es schon früh aus den Federn, einige brauchten länger), umringt von einem Dutzend Erpeln ein. Dann machten wir uns auf, um dem Rhein entlang wieder zurück nach Eschenz zu gelangen. Neben der Rheinbrücke in Rüdlingen legten wir die Mittagspause ein. Vor dem Mittagessen mussten noch die Waffen gereinigt werden. Dannach haben wir die letzten Würste gebraten und zum Schluss eine Schüssel Schoggicreme verspeist. Am Sonntagnachmittag wurden alle wohlbehalten zu Hause abgeliefert.
Allen wird die Reise in Erinnerung bleiben und wir hoffen auch im nächsten Jahr etwas Ähnliches durchführen zu können.
Die Jungschützenleiter der SG Eschenz